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Erklärung der Poker-Varianten

Hier werden die Poker-Varianten erklärt, die derzeit in Joker’s Poker Room gespielt werden. Sollten Varianten hinzu kommen, aktualisieren wir diese Seite natürlich.

Ihr findet hier die Erklärungen zu

  • Texas Hold’em
  • Pineapple
  • Crazy Pineapple
  • Tahoe
  • Omaha (Hi)

 


Erklärung Variante „Texas Hold’em“


 

Texas Hold’em (No Limit) ist die Poker-Variante, die in Joker’s Poker Room überwiegend gespielt wird…

 

Der Spielablauf

Dieser Ablauf ist bei allen derzeit in Joker’s Poker Room gespielten Varianten identisch.

 

Vor Beginn des Spiels

Der Spieler, der als erstes den Dealer-Button erhalten soll, wird ausgelost. Jeder Spieler erhält eine aufgedeckte Karte. Der Spieler mit der höchsten Karte erhält den Dealer-Button. Haben zwei Spieler gleich hohe Karten, gilt nur hier als Ausnahme der Wert der Farbe (des Symbols). In diesem Fall gilt die höhere Farbe, nach der Reihenfolge Kreuz, Caro, Herz, Pik (Pik hat den höchsten Wert).

Vor Spielbeginn geben die zwei Spieler links vom Dealer-Button ihre sog. Blinds ab, das sind Grundeinsätze, bevor die Community Cards verteilt werden. “Blinds” deswegen, weil die Spieler den Einsatz leisten, ohne zu wissen welche Community Cards auf dem Tisch liegen werden. Blinds sind dafür da, dass Geld im Pot ist, um ein Spiel beginnen zu können. Der erste Spieler links neben dem Dealer-Button setzt den Small Blind, der nächste Spieler links daneben den Big Blind.

Sind die Blinds gesetzt, erhält nun jeder Spieler zwei Karten, die kein anderer sehen kann.

 

Erste Bietrunde

Nun beginnt die erste Setzrunde. Der Spieler links vom Big Blind muss beginnen (auch „under the gun” genannt). Er muss nun mindestens in Höhe des Big Blinds bieten, wenn er mitgehen möchte. Zahlt er exakt den Big Blind, „geht er mit“, dies wird „Call“ genannt. Erhöht er den Einsatz des Big Blind, wird dies „Raise“ genannt. Somit erhöht er den Einsatz für die anderen Spieler. Der nächste muss dann mindestens den Big Blind plus die Erhöhung setzen.
Wirft er seine Karten weg, steigt aus und die Runde war umsonst, wird dies als „Fold“ bezeichnet (Also drei Möglichkeiten: call , raise und fold ). Ein “typisches Raise” wäre zum Beispiel doppelter oder dreifacher Big Blind.

Nach den Poker-Regeln von Texas Holdem hat jeder die gleichen Möglichkeiten. Wird die ganze Runde lang nicht geboten und der Big Blind ist erneut an der Reihe, kann er im Spiel bleiben ohne was in den Pot zu zahlen (“Check”). Erhöht jedoch ein Spieler den Einsatz, hat jeder andere Spieler ebenfalls die drei oben genannten Möglichkeiten, entweder call, raise oder fold. So läuft es dann weiter bis alle Mitspieler den gleichen Betrag gesetzt haben oder aus dieser Runde ausgestiegen sind (“Fold”).

Wichtig beim “erhöhen”: Es kann nur so lange erhöht werden, bis jeder den gleichen Betrag in den Pot gesetzt hat. Sobald jeder Spieler den gleichen Betrag gezahlt hat, ist die Bietrunde beendet.

Erst jetzt werden die ersten Community Cards aufgedeckt, auch “Flop” genannt. Drei offen gelegte Gemeinschaftskarten, die jeder Spieler nutzen kann, um sein Blatt bilden zu können.

 

Zweite Bietrunde

Nun beginnt die zweite Bietrunde. Es beginnt der Spieler links neben dem Dealer-Button (also der Spieler mit dem “Small-Blind”). Auch hier ist die Runde erst beendet, wenn alle Mitspieler den gleichen Betrag in den Pot gesetzt haben. Es gibt auch die Möglichkeit zu “checken”, also nicht zu erhöhen (Ein Check wird den anderen Mitspielern durch Tippen mit der Hand auf das Spielfeld und die Ansage “Check” mitgeteilt).

Anschließend wird die vierte Gemeinschaftskarte aufgedeckt (der sog. “Turn”) und die dritte Setzrunde beginnt.

 

Dritte Bietrunde

Die dritte Bietrunde läuft ebenfalls genauso ab, wie die Zweite. Dann wird die letzte, die fünfte Community Card ausgegeben (der sog. “River”).

 

Letzte Bietrunde

Die letzte Bietrunde beginnt. Der Ablauf ist wieder identisch mit der zweiten und dritten Setzrunde.

Ist nun nach Abschluss der letzten Bietrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel, kommt es zum Showdown.

Alle Spieler, die noch im Spiel sind, müssen ihre Karten aufdecken. Der Spieler mit dem höchsten Pokerblatt gewinnt.
Haben zwei Spieler die gleiche Punktanzahl, d. h. das gleiche Blatt, ist das ein „Split“, und der Pot wird aufgeteilt.

 

Einsätze / Setzbeträge:

Der Mindesteinsatz bei No Limit Hold’em entspricht der Größe des Big Blind. Allerdings kann ein Spieler immer soviel setzen, wie er möchte – bis hin zu all seinen Chips auf dem Tisch. Dies nennt man “All in”.

Mindesterhöhung: Bei No Limit Texas Hold’em muss der Erhöhungsbetrag mindestens so hoch sein wie die vorherige Erhöhung in derselben Einsatzrunde. Wenn der erste Spieler beispielsweise eine Erhöhung von 500 setzt, dann muss der nachfolgende Spieler, wenn er ebenfalls nochmals erhöhen möchte, um mindestens weitere 500 erhöhen (insgesamt also einen Einsatz von 1000 bringen). Als Erhöhung gilt die Differenz zum Big Blind.

Maximale Erhöhung: Alle Chips, die ein Spieler vor sich auf dem Tisch liegen hat (“All in”).

 

Info zum Bieten beim HeadsUp:

Beim “HeadsUp”, also wenn nur noch zwei Spieler am Tisch sind, die um den Sieg des Turniers spielen, läuft das Bieten wie folgt:
Es beginnt der Spieler, der den Dealer-Button hat (er muss auch den Small-Blind entrichten). Nach dem Flop beginnt jedoch der Spieler mit dem Big Blind.

 

 


Erklärung Variante „Pineapple“


03_Pineapple

Nein, hier geht es nicht um eine leckere Ananas (engl. Pineapple), sondern um eine Abwandlung von Texas Hold’em.

Der Unterschied zu Texas Hold’em: Zu Beginn werden drei Holecards gedealt. Eine der drei Holecards muss vor Beginn der ersten Setzrunde (vor dem Flop) wieder gepasst werden.

 

 


Erklärung Variante „Crazy Pineapple“


04_CrazyPineapple

Es geht noch fruchtiger…

Die Steigerung von Pineapple: Zu Beginn werden drei Holecards gedealt. Erst nach dem Flop muss jeder Spieler eine der drei Holecards passen.

 

 


Erklärung Variante „Tahoe“


05_Tahoe

Die Spielart ist wie Pineapple.

Der Unterschied: Die drei Holecards bleiben bis zum Schluss im Spiel. Beim Showdown dürfen nur maximal zwei Holecards zur Kombination mit den Community Cards herangezogen werden.

 

 


Erklärung Variante „Omaha“


02_Omaha

Die Regeln von Omaha (Standard in Joker’s Poker Room: Omaha Hi – No Limit) entsprechen denen von Texas Hold’em – mit folgenden Unterschieden:

  • Jeder Spieler erhält zu Beginn vier verdeckte Karten (Hole cards)
  • Eine Hand besteht aus zwei der vier Karten aus der Hand des Spielers, und drei der fünf Gemeinschaftskarten vom Tisch (Es dürfen und müssen zwingend zwei der Hole Cards und drei der Community Cards verwendet werden!)

Omaha lässt im Durchschnitt deutlich bessere Hände zu als Texas Hold’em, weshalb es auch oft als “Spiel der Nuts”, also der bestmöglichen Hände in Bezug auf die Gemeinschaftskarten, bezeichnet wird. Im Unterschied zu Texas Hold’em kann ein Spieler bei Omaha aus seinen vier Handkarten sechs mögliche Kombinationen aus zwei Karten bilden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit deutlich gegenüber Texas Hold’em, dass man zusammen mit den Gemeinschaftskarten eine gute Hand bilden kann.

Es gibt meistens mehr Möglichkeiten für Draws als bei Texas Hold’em, aufgrund der größeren Zahl an Kombinationsmöglichkeiten. Während bei Texas Hold’em fast immer die auf dem Flop stärkste Hand die höchste Wahrscheinlichkeit hat zu gewinnen, ist dies bei Omaha meistens nicht der Fall.

 

Beispiel:

 

Foto: Migg, Wikipedia-User

Diese Hand zeigt einen Showdown zwischen zwei Omaha-Händen.
Spieler 1 (Karten auf der linken Seite oben – K-9-6-6) gewinnt die Hand mit einem Drilling Könige (K-K-K-10-9) vor Spieler 2 (Karten auf der rechten Seite oben – A-Q-J-8) mit Zwei Paaren, Könige und Achten (K-K-8-8-A). Spieler 1 benutzt K-9 von seinen Handkarten, und K-K-10 von den Gemeinschaftskarten für seine bestmögliche Hand. Spieler 2 benutzt A-8 von seinen Handkarten, und K-K-8 von den Gemeinschaftskarten.

Spieler 1 hat kein Full-House, da er genau zwei seiner Handkarten benutzen muss, und für das Full-House Könige über Sechsen müsste er K-6-6 von seinen Handkarten benutzen, was den Regeln widerspricht. Spieler 2 hat auch keine Straße, da er dazu drei seiner Handkarten (A-Q-J) benutzen müsste. Außerdem haben beide Spieler keinen Flush, da sie dazu die vier Kreuz-Karten der fünf Gemeinschaftskarten benutzen müssten, aber genau drei benutzen dürfen und müssen. Für einen Flush benötigt man immer mindestens zwei gleichfarbige Karten auf der Hand.

 

 

Welche Starthände sind gut?

 

Foto: Migg, Wikipedia-User

Eine der bestmöglichen Starthände bei Omaha High. Hieraus lassen sich sehr gute Kombinationen bilden: A-A als höchstes Paar, zwei Herz (A+10) und zwei Pik (A+J) für einen hohen Flush oder Royal-Flush, sowie A-10, A-J und J-10 für mögliche hohe Straßen.

 

 

Pot-Limit

Pot Limit ist eine Zwischenform von Limit und No Limit. Die Größe des Pots ist hierbei ausschlaggebend und gibt das Maximum für eine Erhöhung an.

Befinden sich am Flop 100 im Pot, so kann der Spieler nur 100 setzen und nicht mehr, aber natürlich auch weniger (Minimum wieder der Big Blind).
Erhöht ein Spieler vor dem Flop bei Blinds von 10/20 auf 70, so ist dies das Maximum, solange er der erste im Pot ist und nur die Blinds drin liegen. Die einfachste Denkweise um herauszufinden (abgesehen davon den Dealer zu fragen) ist folgende:

Beispiel 1:

Wenn ich calle, wieviel sind dann im Pot? In diesem Fall 50 (Small Blind) + 100 (Big Blind) + 100 (dein Call) = 250

Es sind 250 im Pot, also darf ich um 250 erhöhen, was soviel heisst wie auf 500.

Beispiel 2:

Am Flop sind 150 im Pot (Small + Big Blind) und der Gegner setzt 100. Was ist für mich der maximale Setzbetrag? –> 150 (Blinds) + 100 (Gegner) + 100 (dein Call) = 350

Folglich darfst du um 350 erhöhen, also auf 700.

Beispiel 3:

Am Flop sind 500 im Pot, der Gegner setzt 100. Was ist der maximale Setzbetrag?

In diesem Fall 500 (Pot) + 100 (Gegner) + 100 (dein Call) = 700
Es sind 700 im Pot, also darf ich um 700 erhöhen, sprich auf 1.400.:

 

Showdown:

Die aktiven Spieler decken alle ihre vier Karten im Uhrzeigersinn auf. Dabei beginnt der Spieler, der in der letzten Einsatzrunde zuletzt geboten oder erhöht hat. Wenn in der letzten Einsatzrunde alle Spieler gepasst haben, muss der erste aktive Spieler links neben dem Geber zuerst sein Blatt zeigen.

Jeder Spieler bildet das höchstmögliche Fünfkarten-Pokerblatt mit genau zwei seiner eigenen Karten und genau drei der aufgedeckten Karten auf dem Tisch, die als Board bezeichnet werden.

Bitte beachten:

  1. Damit mit einem Blatt der Pot überhaupt gewonnen werden kann, muss der Spieler alle vier seiner Karten zeigen, obwohl nur zwei dieser Karten für das beste Blatt verwendet werden.
  2. Es gilt auch bei Omaha Show one, show all. Wenn man also Karten zeigt (auch wenn man passt und die Karten zeigen möchte), dann alle vier Karten, nicht nur zwei.
  3. Die Karten sprechen für sich selbst: Das beste gezeigte Blatt ist berechtigt, den Pot zu gewinnen, auch wenn der Spieler nicht erkennt, dass dies das beste Blatt ist.
  4. Pokerblätter bestehen wie immer aus genau fünf Karten. Die zwei unbenutzten Anfangskarten und zwei unbenutzten Board-Karten werden bei der Beurteilung, ob ein Blatt besser als ein anderes Blatt ist, nicht berücksichtigt.